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Kreativwerke

Ledergürtel Denim "12,5oz Hickory Stripe"

Ledergürtel Denim "12,5oz Hickory Stripe"

Normaler Preis €415,00 EUR
Normaler Preis Verkaufspreis €415,00 EUR
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Denim ist ein besonders strapazierfähiger, robuster Baumwollstoff, der vor allem als Hauptmaterial für die Herstellung von Jeanshosen weltweit bekannt ist. Der Name leitet sich historisch von der französischen Phrase „serge de Nîmes“ ab, was übersetzt „Gewebe aus Nîmes“ bedeutet. In dieser südfranzösischen Stadt wurde der derbe Stoff ursprünglich für Arbeitskleidung hergestellt, bevor er im 19. Jahrhundert durch Levi Strauss in den USA seinen weltweiten Siegeszug antrat.

Denim feiert im Moment wieder einen richtigen Aufschwung, es ist die zeitlose Farbe, die tolle Entwicklung des Stoffes, der durch das tragen ein tolles "Fading" (abnutzungs Spuren, Patina) bekommt. Dafür sollte es aber raw Denim sein. Also ein unbehandelter, nicht vorgewaschener oder gebleichter Denim Stoff.

Es ist eine eingeschworene Szene, die den Lifestyle des raw Denim feiert und lebt. 

Hierfür haben wir diesen exklusiven Gürtel entworfen und erschaffen. Es ist ein Stück Geschichte und vor allem große Handwerkskunst die in diesem Gürtel stecken. Es gibt sie mit verschiedenen "raw Denim" Stoffen aus Japan. Selvedge Denim und Twill aus Japan gelten weltweit als die absolute Königsklasse der Jeansstoffe.  Das Wort „Selvedge“ leitet sich von „self-edge“ (Webkante) ab. Es beschreibt Denim, der auf traditionellen, alten Schützenwebstühlen (Shuttle Looms) lagsam gewebt wird. Dadurch entsteht eine geschlossene, saubere Stoffkante, die nicht ausfranst und meistens an einem farbigen Innenfaden (oft rot) erkennbar ist, wenn man die Jeans hochkrempelt.

Was macht die japanische Variante so besonders? Während die amerikanische Textilindustrie ab den 1950er-Jahren auf schnelle Massenproduktion umstellte, kauften japanische Manufakturen viele der alten Webstühle auf und perfektionierten das Handwerk. Regionen wie Kojima in Okayama wurden so zum weltweiten Epizentrum für High-End-Denim.

Dieser Hochwertige Gürtel wurde in 3 Lagen gefertigt. Als erstes ein pflanzlich gegerbter Vollnarben-Lederriemen in 2mm Stärke und 3,9cm breite. Auf diesen wurde der Denimstoff geklebt, dann das ganze in eine Form gepresst, um die letzte Lage, die Seitenstreifen aus Leder, gerade aufkleben zu können. Bei dem Kleber handelt es sich um einen natürlichen Kleber aus Stärke, welcher den Stoff und die Seitenstreifen nur fixieren sollen.

Im Anschluss wurde alls miteinander, auf unserer ADLER Sattlernähmaschine von 1928 vernäht. Die Gürtelschlaufe wurde im gleichen Prinzip hergestellt und rundet das ganze ab. Die Lochverstärkung wurde per Hand mit gewachstem Garn im Sattlerstich vernäht, was die Naht unglaublich stabil und robust macht. Kannten poliert.

Wir verwenden nur Schnallen, bzw. Schließen aus Edelstahl für diesen Gürtel!

Das Blankleder wurde nur leicht gefettet und bekommt so mit der Zeit eine schöne Patina, die perfekt zu dem Denim passt.

Der hier verwendete Stoff ist ein 12,5oz (oz = englische Abkürzung für Unzen! Es gilt als Stoffgewicht und bedeutet Gewicht pro Quadratyard) Hickory Stripe selvedge Denim aus Japan.

Die Ursprünge und der Name! Die feinen Längsstreifen basieren optisch auf dem alten Seersucker-Muster. Der Name „Hickory“ leitet sich von der extremen Widerstandskraft des Hickory-Holzes ab. Textilhersteller bewarben den dicht gewebten Twill-Stoff wegen seiner Zähigkeit als „so stark wie Hickoryholz“. Ursprünglich wurde das feste Material als „Inlett“ für Matratzen und Kissenbezüge genutzt, bevor es seinen Weg in die Bekleidung fand.

Das Markenzeichen der Eisenbahner: Bekanntheit erlangte der Stoff ab den 1890er-Jahren als inoffizielle Uniform für Lokführer, Heizer und Eisenbahnarbeiter. Die charakteristischen Längsstreifen erfüllten dabei rein praktische Zwecke:

Schmutzkaschierung: Im harten Alltag auf den Dampflokomotiven waren die Arbeiter ständig Kohlenstaub, Ruß, Öl und Fett ausgesetzt. Das engmaschige blau-weiße Streifenmuster kaschierte Flecken visuell perfekt.

Kühleffekt: Die abwechselnd hellen und dunklen Streifen reflektierten das Sonnenlicht besser als rein dunkelblauer Denim. Zudem war der Stoff meist etwas leichter (um 10 Unzen) und luftiger als klassischer schwerer Denim, was die Arbeit in den heißen Führerständen der Züge erträglicher machte.

Ein Begleiter für die Ewigkeit und garantiert KEIN MASSENPRODUKT!

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